• Enterprise Social

    Begriffserklärung

    Der Begriff „Enterprise Social“ oder auch „Enterprise 2.0“ beschreibt  den Einsatz von sozialen Netzwerken in Organisationen. Dabei gibt es unterschiedlichste Einsatzgebiete, von der Verwaltung von Wissen bis hin zur Verbreitung von Nachrichten innerhalb des Unternehmens.

    Aktueller Status Quo in Unternehmen

    Aktuell gibt es schon einige Applikationen die bereits in den Unternehmen etabliert sind, wie zum Beispiel Microsoft Sharepoint. Die Praxis zeigt allerdings, dass diese Tools nur bei sehr einfachen Aufgaben (Stichwort Dokumentenverwaltung) verwendet werden. Das wahre Potential im Bereich Projektkoordinationen, Wissensmanagement oder bei der generellen Neugestaltung der Informationsverbreitung wird noch nicht ausgeschöpft. Des Weiteren werden diese „Tools“ nicht mit dem Begriff „Enterprise Social“ verbunden, da diese Gesamtthematik nur von wenigen Unternehmungen behandelt wird.

    Nachfolgend eine Übersicht über die aktuelle Wahrnehmung von klassischem Social Media in Organisationen:

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    Verfügbar sind solche Social Media Tools für Unternehmen oft sehr schnell, die Mitarbeiter diesbezüglich zu schulen bzw. die Unternehmensführung auf die neue Art der Kommunikation einzuschwören, sind dabei die wahren Hürden, um Enterprise Social endgültig zum Erfolg zu führen.

    Das Aus für Emails in Unternehmen?

    Vertreter aus dem Lager „Soziale Netzwerke gehören in Unternehmen“ weisen seit einigen Jahren auf die Möglichkeiten dieser Tools hin. So könnte man  zukünftig unterschiedlichste Themenkreise in einem sozialen Firmennetzwerk anbieten und Mitarbeiter „liken“ nur die Gebiete, die für Sie wirklich interessant sind – somit erhalten Mitarbeiter nur die Information die wirklich einen Wert besitzt.

    Das bedeutet der klassische Kommunikations-Zugang „Ich schicke eine Email an den Firmenverteiler“ würde damit weitestgehend abgestellt werden. Jede Email muss vom Empfänger aufgemacht, gescannt und bewertet werden – dies kostet in einem Unternehmen Zeit und somit auch Geld.

    So könnte zum Beispiel ein Mitarbeiter die Bereiche „HR“, „Strategische Ziele“ und zwei oder drei Projektbereiche „liken“ und bekommt wirklich nur die Informationen, die er haben möchte – lästige Rundschreiben an den Firmenverteiler wären damit Geschichte.

    Ausblick

    Auch wenn es viele Unternehmen gibt, die mittlerweile den Einsatz von Emails, in der jetzigen Form, anzweifeln, so ist die Email-Kommunikation ein Standard in Organisationen weltweit. Der Schritt nach (eventuell) vorne, weg von internen Mails, hin zur Kommunikation über ein firmeninternes soziales Netz ist noch ein sehr weiter und wird noch einige Jahre dauern. Die Technologien (z.B. Microsoft) werden in den Unternehmen in den nächsten Jahren automatisch vorhanden sein. Diese effektiv und effizient zu Nutzen ist die eigentlich Aufgabe der Organisationen.

    Quelle:

    Davenport, Tom. „Enterprise 2.0: The New, New Knowledge Management?“. Harvard Business Review. Retrieved 18 April 2013.

    http://www.bizzuka.com/company-blog/does-social-media-hinder-or-help-employee-productivity

    Titelbild: http://flic.kr/p/9geyuQ